Die Geschenke-Saison beginnt am 1. Dezember und spitzt sich bis zum 23. zu. Dazwischen liegt ein Monat voller Aktionen, bei dem der Kaufzeitpunkt den Preis bestimmt. Wer früh kauft, hat die Auswahl. Wer spät kauft, zahlt Expressversand.
Elektronik
Elektronik bleibt die Nummer-eins-Geschenkkategorie. Amazon, MediaMarkt und Saturn fahren im Dezember tägliche Adventskalender-Deals: Ein Produkt pro Tag, 24 Stunden online, begrenzte Stückzahl. Fernseher, Kopfhörer, Smartwatches, Spielkonsolen rotieren durch. Die Rabatte liegen bei 20 bis 40 %, sind aber nicht so aggressiv wie am Black Friday. Der Vorteil: Wer den Black Friday verpasst hat, bekommt im Dezember eine zweite Chance auf ähnliche Preise. Die Nintendo Switch und die PlayStation 5 sind im Dezember die meistgesuchten Konsolen, und bei beiden lohnt sich das Bundle (Konsole plus Spiel plus Controller) mehr als der Einzelkauf.
Spielzeug
Spielzeug: Bei myToys, Thalia und Amazon laufen ab dem 1. Dezember Spielzeug-Sales. LEGO-Sets, die am Black Friday ausverkauft waren, tauchen als Nachproduktion wieder auf. Playmobil hat erfahrungsgemäß ab der zweiten Dezemberwoche eine eigene Aktion mit 20 bis 30 % auf ausgewählte Sets. Ravensburger-Puzzle und -Brettspiele bei Thalia im 3-für-2-Angebot sind ein Klassiker. Wer kleine Kinder beschenkt: Holzspielzeug von Hape und Eichhorn bei Amazon ist im Dezember 15 bis 25 % günstiger.
Mode als Geschenk
Mode als Geschenk: Pullover, Schals und Winteraccessoires bei Zalando und H&M im Dezember mit saisonalen Rabatten von 20 bis 30 %. Geschenkgutscheine von Zalando, About You und H&M haben keinen Rabatt, sind aber als Last-Minute-Lösung beliebt. Douglas-Geschenkboxen für Frauen und Rituals-Sets für Männer gehören zu den meistverkauften Weihnachtsgeschenken in Deutschland.
Bücher und Medien
Bücher und Medien: Thalia hat im Dezember wöchentlich wechselnde Aktionen. Bestseller-Bundles, Kalender im Sale, Kinderbuch-Pakete. Die Buchpreisbindung verhindert Rabatte auf Neuerscheinungen, aber bei Kalendern, Notizbüchern und Non-Book-Artikeln (Tassen, Lesezeichen, Buchstützen) sind 20 bis 40 % drin.
Lebensmittel-Geschenke
Lebensmittel-Geschenke: Pralinenschachteln von Lindt und Ferrero kosten im Dezember Premiumpreise. Wer günstiger davonkommen will, greift zu Eigenmarken der Supermärkte (Moser Roth bei Aldi, J.D. Gross bei Lidl) oder bestellt bei Amazon Großpackungen. Wein-Adventskalender und Kaffee-Geschenksets gibt es bei Amazon ab November, die Preise steigen im Dezember nicht mehr.
Lieferfristen
Lieferfristen beachten: Amazon Prime liefert bis zum 23. Dezember in Großstädten zuverlässig. Otto hat Expressversand bis zum 22. Dezember. Thalia bietet Click-and-Collect am Heiligabend an. MediaMarkt und Saturn: Abholung in der Filiale ist bis zum 24. Dezember möglich.
Digitale Gutscheine
Digitale Gutscheine sind die absolute Notlösung: Amazon, Douglas, Zalando, Thalia, Jochen Schweizer. Alle per E-Mail, sofort zustellbar, auch am 24. Dezember um 23 Uhr. Kein Versand, kein Lieferproblem. Wirkt weniger persönlich, ist aber ehrlicher als ein panisch gekauftes Geschenk, das nicht passt.
DIY-Geschenke
DIY-Geschenke mit Zukauf: Fotokalender, Fotobücher und Leinwanddrucke von CEWE, Pixum oder dm-Foto kosten zwischen 15 und 40 Euro und sind persönlicher als ein Standardgeschenk. Bearbeitungszeit: 5 bis 10 Werktage, also bis spätestens 10. Dezember bestellen. CEWE hat im Dezember regelmäßig 30 % Rabatt auf Fotobücher, Pixum kontert mit Gratisversand.
Adventskalender als Geschenk
Adventskalender als Geschenk: Wer am 1. Dezember einen Adventskalender verschenkt (statt ihn selbst zu öffnen), hat 24 Tage lang ein Geschenk, das täglich Freude macht. Die besten Adventskalender (Schokolade, Tee, Gewürze, Kosmetik) sind ab November bei Amazon, Thalia und Douglas verfügbar. Preisrange: 10 Euro (Schokolade) bis 100 Euro (Premium-Beauty). Ab Mitte Dezember fallen die Preise auf Restbestände um 50 %, aber dann fehlen natürlich die ersten Türchen.
Refurbished als Alternative
Gebrauchte Geschenke und Refurbished: Wer ein hochwertiges Technik-Geschenk sucht, aber das Budget begrenzt ist, findet bei Amazon Renewed, Backmarket und Rebuy generalüberholte Geräte mit 20 bis 40 % Ersparnis gegenüber Neuware. Ein iPhone der Vorgeneration bei Backmarket für 450 statt 700 Euro, mit 12 Monaten Garantie. Gerade zu Weihnachten eine clevere Alternative, wenn das Neueste nicht nötig ist.
Nach Weihnachten: Wer Geld geschenkt bekommen hat und es in Technik investieren will, wartet auf die Neujahrs-Deals. Zwischen dem 27. Dezember und dem 6. Januar sind die Elektronik-Preise oft niedriger als im Dezember, weil die Shops die Weihnachtsbestände räumen.