Black Friday 2026: Dein Spar-Guide mit Rückblick auf 2025
Black Friday 2025 ist vorbei. Was hat sich gelohnt, wo waren die Fake-Rabatte, und wie bereitest Du Dich auf Black Friday 2026 am 27. November vor? Unser Rückblick mit konkreten Zahlen.

Black Friday 2026 fällt auf den 27. November. Bis dahin ist noch Zeit, aber die Erfahrungen vom letzten Jahr helfen Dir schon jetzt bei der Planung. Was hat 2025 gebracht, wo gab es die echten Schnäppchen, und worauf solltest Du dieses Jahr achten?
Die Black Week 2025 startete bei den meisten Händlern am Montag, dem 24. November. Amazon legte wie gewohnt zehn Tage vorher los, MediaMarkt zog am Montag nach. Das Muster der Vorjahre hat sich bestätigt: Wer früh in der Woche zugeschlagen hat, bekam die besseren Preise.
Bei Elektronik lagen die tatsächlichen Rabatte zwischen 20 und 40 %. Fernseher ab 55 Zoll fielen im Schnitt um 30 %, kabellose Kopfhörer um 25 bis 35 %. Die größte Enttäuschung: Smartphones. Die Nachlässe blieben unter 15 %, und wer genau hinschaute, fand die gleichen Preise schon Anfang November.
Mode lief besser. Zalando hatte einen 20 %-Gutschein zusätzlich zum Sale, das hat sich richtig gelohnt. Winterjacken gab es 40 bis 60 % günstiger, allerdings war die Größenauswahl ab Donnerstag schon dünn. About You bot ähnliche Rabatte, allerdings ohne den Extra-Gutschein.
Kaffeevollautomaten waren die klare Gewinner-Kategorie. Ein De'Longhi Magnifica, regulär um 450 Euro, ging bei mehreren Händlern für unter 300 Euro weg, das sind über 150 Euro Ersparnis. Saugroboter von Roborock und Ecovacs fielen um 35 bis 45 %. Wer diese Geräte auf der Liste hatte, hat zwischen 120 und 280 Euro gespart.
Bei Douglas waren die Beauty-Adventskalender innerhalb von zwei Stunden ausverkauft. Die Duft-Sets liefen den ganzen Tag, mit Rabatten um 30 %. Die Lektion für 2026: Adventskalender am Freitagmorgen um 7 Uhr kaufen oder stehen lassen. Dazwischen gibt es nichts.
Fake-Rabatte waren weiterhin ein Thema. Laut einer Untersuchung der Verbraucherzentrale basierten rund 30 % der beworbenen Deals auf aufgeblähten Vergleichspreisen. Besonders auffällig: Einige Elektronik-Händler hatten die Preise ab Anfang November um 15 bis 25 % angehoben, damit der „Rabatt" am Black Friday größer aussieht. Ein 55-Zoll-TV, der im September 549 Euro kostete und am Black Friday für 499 Euro „reduziert" wurde, ist kein echtes Schnäppchen.
Lightning Deals bei Amazon klangen nach mehr, als sie waren. Viele liefen nur zwei bis vier Stunden, und die Stückzahlen reichten oft nicht für alle Interessenten. Wer nicht um 6 Uhr morgens dabei war, ging bei den Bestsellern leer aus. Bei kleineren Produkten (Kabel, Handyhüllen, Haushaltskram) waren die Lightning Deals brauchbar, bei den Flaggschiffen nicht.
Die Muster sind klar: Der beste Einkaufstag ist nicht der Freitag, sondern Dienstag oder Mittwoch der Black Week. Die Händler starten ihre Aktionen immer früher, weil sie sich gegenseitig unterbieten.
Unser Tipp: Tracke die Preise Deiner Wunschprodukte ab Oktober. Notiere den Preis am 1. November. Alles unter 20 % Rabatt gegenüber diesem Datum ist kein echtes Angebot, egal wie groß die Prozente auf dem Banner stehen.
Der Black Friday 2026 ist am 27. November. Die Black Week startet voraussichtlich am 23. November (Montag). Der Cyber Monday fällt auf den 30. November und bringt erfahrungsgemäß nochmal gute Elektronik-Deals, liegt aber im Schnitt 5 bis 8 % unter den Freitags-Rabatten.
Amazon wird seine Deals wahrscheinlich wieder ab dem 17. oder 18. November starten. Wenn Du Prime-Mitglied bist, bekommst Du in der Regel 6 bis 12 Stunden früher Zugang zu den Angeboten.
Wunschliste anlegen. Schreib auf, was Du wirklich brauchst. Keine Impulskäufe, kein „das könnte ich mal brauchen". Nur Sachen, für die Du auch ohne Rabatt Geld ausgeben würdest. Drei bis fünf Produkte reichen. Mehr wird unübersichtlich.
Preise dokumentieren. Ab Oktober die aktuellen Preise notieren. So erkennst Du am Black Friday sofort, ob ein Angebot echt ist. Wer das 2025 gemacht hat, konnte die aufgeblähten UVPs sofort durchschauen. Wer es nicht gemacht hat, hat bei den Fake-Rabatten draufgezahlt.
Newsletter einrichten. Viele Shops geben Newsletter-Abonnenten 24 Stunden früher Zugang zu den Deals. Bei MediaMarkt und Saturn war das 2025 der Unterschied zwischen Schnäppchen und Ausverkauft-Meldung. Auch der Bonusheld-Newsletter informiert Dich rechtzeitig über die besten Deals der Black Week.
Gutscheincodes vorbereiten. Manche Shops erlauben es, Gutscheincodes mit den Black-Friday-Rabatten zu kombinieren. Zalando hat das 2025 ermöglicht, und wer den 20 %-Newsletter-Gutschein auf den Sale-Preis draufgelegt hat, kam auf bis zu 70 % Ersparnis. Ob das 2026 wieder geht, zeigt sich kurz vorher.
| Shop | Rabatte 2025 | Bewertung |
|---|---|---|
| Amazon | 25 bis 45 % | Große Auswahl, Lightning Deals oft zu schnell weg |
| MediaMarkt | 20 bis 40 % | Solide Elektronik-Deals, Black Week ab Montag |
| Zalando | 30 bis 70 % | Starke Mode-Rabatte, Extra-Gutschein machte den Unterschied |
| About You | 30 bis 55 % | Gute Preise, aber ohne den Zalando-Bonus |
| Douglas | 20 bis 40 % | Adventskalender sofort weg, Duft-Sets den ganzen Tag |
| IKEA | 15 bis 25 % | Selten Rabatte, deshalb auch 15 % ein Grund zuzuschlagen |
Wir aktualisieren diesen Guide laufend bis zum Black Friday 2026. Schau regelmäßig im Spar-Kalender vorbei und sichere Dir die besten Deals, sobald sie online gehen. Die großen Ankündigungen kommen erfahrungsgemäß Anfang November.